Tischlern mit Kindern – Ferienkurs Kinderwerkzeugkasten

In unseren Ferienkursen bieten wir fast alle Ferien den Bau von Werkdachs‘ Werkzeugkasten an. Mit diesem Kinderwerkzeugkasten kann der Grundstock für das eigene Werkzeugsortiment gelegt werden.

Jeder Teilnehmer baut seine eigene Werkzeugkiste aus Holz, die perfekte Aufbewahrung für das erste eigene Werkzeug! Die Teilnehmer werden fachkundig angeleitet und bauen den eigens entwickelten Werkzeugkasten der Werkkiste. Abschließend werden die Kästen noch geölt.

Der Zeitplan
Wir planen für den Bau der Werkzeugkästen 5 Stunden ein, so bleibt auch Zeit für Pausen und alle können ihren Werkzeugkasten nach belieben noch gründlich abschleifen und mit Holzöl behandeln.

Das Material
Wir bauen die Werkzeugkästen aus Kieferleisten, Sperrholz und Buchenrundstäben. Benötigt werden zwei Kopfteile 200 x 140 mm, zwei Seitenteile 370 x 100 mm, ein Boden aus 4-mm-Sperrholz und ein 16-mm Buchenrundstab, sowie 8 Holzschrauben und einige Nägel.

Los geht’s
Der Erste Schritt beim Werkzeugkastenbau ist die Sichtung des Materials. Alle Stücke werden untersucht und dabei die schönere Holzseite bestimmt. Diese kommt nach Außen. Die Kinder schleifen alle kanten ab und entfernen dabei die Holzsplitter, die noch vom Zuschnitt übrig sind. Alle Kanten werden dabei gebrochen (abgerundet). Die großen Löcher für die Haltestange haben wir schon vorgebohrt, auch der Dachs ist bereits fertig eingebrannt.
Die Kopfteile
Dann werden die Kopfteile angezeichnet, je nach Wunsch werden die Enden größer oder kleiner abgesägt, sodass die typische Werkzeugkastenform entsteht. Ganz wichtig ist dabei das richtige Anzeichnen und dass das Holz zum Sägen fest eingespannt ist. Wir benutzen zum Sägen der Kopfstücke unsere Japansägen.

03-sägen.png
Zusägen der Kopfteile

Die Haltestange
Die Sägekanten werden wieder abgeschliffen und neue Sägesplitter entfernt. Die Buchenholzstange wird zwischen die beiden Kopfteile gesteckt und leicht festgehammert. Jetzt erkennt man schon den späteren Werkzeugkasten.

Die Seiten
Auf den Seitenteilen werden Löcher angezeichnet und vorgebohrt. Dafür werden die Holzstücke immer sicher mit Schraubzwingen auf dem Tisch befestigt. Das Bohren mit den Handbohrmaschinen macht den Kindern immer besonders viel Spaß. Es wird wild drauflos gekurbelt. Die Schrauben werden durch die Bohrlöcher gesteckt, sie sollten leicht durch passen. Wenn alles gut passt, werden die Seitenteile an die Kopfstücke geschraubt, sodass sie unten bündig abschließen.

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Seitenteile festschrauben

Der Boden
Jetzt fehlt nur noch der Boden. Die Pappelsperrholzplatte wird von unten festgenagelt. Vorher geben wir etwas Holzleim auf die Kanten des Werkzeugkastens, so hält der Boden besser. Wenn der Boden festgenagelt ist, werden die Kanten noch nachgeschliffen.

Je nach Wunsch und Laune bauen die Kinder noch Inneneinteilungen und Steckfächer für Ihre Werkzeuge.

Die fertigen Kästen werden mit Acrylfarben bemalt oder geölt.

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Der Werkzeugkasten befüllt mit Kinderwerkzeug

Am Schluß sind die kleinen Handwerker müde aber glücklich.

P.S. Den Werkzeugkasten gibt es auch für Zuhause. Viel Spaß beim Bauen!

 

 

 

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